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Keramikmuseum
Kamin20080305 KoelnerStube

Der Schwerpunkt des Heimatmuseums liegt  in der Präsentation und Dokumentation der niederrheinischen Pottbäckerkeramik aus dem Zeitraum 16.-20. Jhdt.,welche der Eigentümer von Haus Baaken sammelt und auch restauriert. Im Laufe der Jahre konnten viele Keramikstücke, Scherben und Fragmente aus dem Antikhandel, Trödelmärkten, Nachlässen und aus Altsammlungen erworben werden, welche nun auf 18 Vitrinen verteilt, in der Kölner Stube dem Kaminzimmer und der Opkammer gezeigt werden.

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Kamintreppe

Im Gegensatz zu den großen Museen werden hier fast ausschließlich die einfachen, bäuerlichen Gebrauchskeramiken gezeigt, eben jene Keramiken wie sie in jedem Haushalt jener Zeit verwendet wurden. Zusätzlich erhält man in zwei Vitrinen anhand von einigen, wenigen Artefakten auch einen kleinen Überblick über die Keramikgeschichte des Rheinlandes von der Steinzeit bis in das 18. Jhdt. Vier weitere Vitrinen zeigen an ausgewählten Stücken die Unterschiede der rheinischen Volks- und Töpferkunst im Vergleich mit den bäuerlichen Keramikprodukten aus dem hessischen, norddeutschen und süddeutschen Raum, aber auch mit den angrenzenden europäischen Ländern aus dem Zeitraum der Renaissance. Besonders deutlich werden die verwandtschaftlichen Merkmale der niederländischen Volkskunst mit der Niederrheinischen Töpfereikultur als Thema hervorgehoben. Dies wird insbesondere in der Sprache dieser Epoche deutlich, welche sich in zahlreichen Sinnsprüchen auf den Töpferwaren verewigt hat.

 Eine weitere Vitrine widmet sich den wenigen Töpfermeistern des 20. Jahrhunderts, welche noch in der Lage waren Keramikstücke in der für den Niederrhein so typischen Art und Weise mit Schlickerbemalung aus dem Malhorn zu versehen.

Im Restaurierungs- und Töpferraum kann der Besucher viele alte Keramikstücke während der Restaurationsphase betrachten oder dem Drehen von Keramiktellern auf der Töpferscheibe zuschauen.